AGB

Österreichisches Hotelreglement (Auszug)

Vertragsabschluss, Anzahlung

Der Beherbergungsvertrag kommt in der Regel durch die Annahme der schriftlichen oder mündlichen Bestellung des Gastes durch den Beherberger zustande.

Es kann vereinbart werden dass der Gast eine Anzahlung leistet.

Der Beherberger kann auch die Vorauszahlung des gesamten vereinbarten Entgeltes verlangen.

Rücktritt vom Beherbergungsvertrag – Stornobedingungen

Bis spätestens drei Monate vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes kann der Beherbergungsvertrag ohne Entrichtung einer Stornogebühr von beiden Vertragspartnern durch einseitige Erklärung aufgelöst werden. Die Stornoerklärung muss bis spätestens drei Monate vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes in den Händen des Vertragspartners sein.

Zwischen 3 Monaten und 1 Monat sind 40% des Arrangement-Preises als Stornogebühr fällig.

Bis spätestens einen Monat bis 1 Woche vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes kann der Beherbergungsvertrag von beiden Vertragspartnern durch einseitige Erklärung aufgelöst werden, es ist jedoch eine Stornogebühr im Ausmaß von 70% des Arrangementpreises zu zahlen. Die Stornoerklärung muss bis spätestens einen Monat bis 1 Woche vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes in den Händen des Vertragspartners sein.

Bei Stornierung in der letzen Woche vor dem Anreisetag sind 90% des gesamten Arrangement-Preises als Stornogebühr zu entrichten.

Auch wenn der Gast die bestellten Räume bzw. die Pensionsleistung nicht in Anspruch nimmt, ist er dem Beherberger gegenüber zur Bezahlung des vereinbarten Entgeltes verpflichtet. Der Beherberger muss jedoch in Abzug bringen, was er sich infolge Nichtinanspruchnahme seines Leistungsangebots erspart oder was er durch anderweitige Vermietung der bestellten Räume erhalten hat.

Beeendigung der Beherbergung

Wurde der Beherbergungsvertag auf bestimmte Zeit vereinbart, so endet er mit dem Zeitablauf. Reist der Gast vorzeitig ab, so ist der Beherberger berechtigt, das volle vereinbarte Entgelt zu verlangen. Dem Beherberger obliegt es jedoch, sich um eine anderweitige Vermietung der nicht in Anspruch genommenen Räume, den Umständen entsprechend, zu bemühen.

Weitere Informationen (externer Link)